Kiepenheuer und Witsch Verlag, Köln 2026
ISBN
9783462055177 Gebunden, 288 Seiten, 23,00
EUR
Klappentext
"Wolkenberührpunkt" ist ein Roman über zwei auf den ersten Blick sehr unterschiedliche Männer und die eine Frage: Findet das Glück uns erst dann, wenn wir aufhören, jemand sein zu wollen? Herbst 2024: Christoph Kramers Ära bei Borussia Mönchengladbach endet. Um der drohenden Leere zu entkommen, schreibt er sein erstes Buch "Das Leben fing im Sommer an". Nach Erscheinen trifft Chris in einer Buchhandlung Roman, einen jungen Mann, der sein Buch mit abgezählten Münzen zahlt und dessen Schicksal ihn nicht mehr loslässt. Es ist die Geschichte eines Schocks in der Silvesternacht 2000, der Romans Welt für immer zerreißt. Es ist die Suche nach dem geheimnisvollen "J" und die Flucht auf den "Wolkenberührpunkt" - jenen alten Mast, auf dem er mit seinem besten Freund Steve dem Himmel nah ist, um Wünsche in die Welt zu schreien. Eine Geschichte über die leise Sehnsucht nach Mira und über zwei Leben, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten: hier der Weltmeister, dort der Junge, der nie ein Zuhause besaß.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 01.10.2026
Rezensent Bernhard Heckler trifft sich mit dem ehemaligen Profi-Fußballer Christoph Kramer zum Gespräch, um über Kramers zweiten Roman zu plaudern: Der Sportler hat sich selbst in seinen Roman hineingeschrieben, erfahren wir, in der Geschichte besucht sein Alter-Ego einen Buchladen, um zu beobachten, wer sein Buch kauft. So trifft er auf Roman, mit dem er ins Gespräch kommt. Roman erzählt ihm von seinem Leben, das aus den Fugen geriet, nachdem er als Jugendlicher von seiner Adoption erfahren hatte. Heckler hält sich mit Wertungen zurück, mancher Plottwist ist etwas vorhersehbar, meint er lediglich. Trotzdem: Wann hat man schonmal einen Roman von einem ehemaligen Profi-Fußballer gelesen, freut er sich, und ist schon auf den dritten Roman gespannt.
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