Jacques Lacan, 1901 - 1981, gehört zu den wirkungsreichsten Theoretikern des 20. Jahrhunderts. Die Einführung behandelt die zentralen Kategorien seiner oftmals schwer zugänglichen Werke, vom "Spiegelstadium" über die Register des "Symbolischen", "Realen" und "Imaginären" bis zu "Begehren" und "Jouissance". Die radikalen Neuerungen seines Denkens hatten großen Einfluss auf die Philosophie des Poststrukturalismus.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28.11.2008
Ja, Jacques Lacan ist ein schwieriger, ein oft genug mit voller Absicht obskurer Denker, das leugnet die Rezensentin Bettina Engels nicht. Umso bewundernswerter findet sie, was Kai Hammermeister in dieser Einführung in das Denken des strukturalistischen Psychoanalytikers hier gelingt. Er bringt viel Licht ins Dunkel. Er stellt die Gedanken Lacans verständlich dar. Darum ist, so Engels, das Buch einfach ein "intellektuelles Vergnügen". Es beginnt biografisch, aber vom Leben wird gleich die Spur gelegt in die Theorie, deren "Grundbegriffe" vorgestellt werden. Aber nicht nur lexikalisch, sondern stets so, lobt die Rezensentin, dass "Lacans Erfindungs- und Kombinationsgabe" dabei immer deutlicher wird. Klingt nach einer uneingeschränkten Empfehlung.
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