Es ist ein Tag wie jeder andere. Eine junge Familie fährt in das neue kleine Wochenendhaus auf dem Land. Doch wer ist dieser böse, abweisende Junge an der einsamen Tankstelle? Was geschieht der Mutter, Lisa, als sie plötzlich den schweren schwarzen Schatten im Rücken spürt, allein im Haus? Was wird aus ihrem Mann Jakob und den beiden Töchtern, als die helle, freundliche Welt auf einmal ins Schreckliche kippt? Der schlimmste Angriff des Schicksals steht ihnen noch bevor. Rathgeb erzählt von der tiefen Unsicherheit, die in jedem Leben ist und auf die Angst nicht die einzige Antwort sein muss. Wenn Lisa weiterleben will, muss sie eine andere finden.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 29.07.2016
Von Eberhard Rathgeb ist Rezensent Christoph Schröder definitiv besseres gewohnt als diese sich irgendwo zwischen "Mystery und Esoterik" verirrende Geschichte um eine vom Unglück heimgesuchte Durchschnittsfamilie. Zwar kann sich der Kritiker zunächst noch mit Rathgebs mythisch-märchenhaftem Tonfall anfreunden und auch der Spannungsfaktor liegt laut Schröder zumindest im Mittelmaß. Dass letzte Drittel dieses Romans erscheint dem Rezensenten in seiner "Paulo-Coelho-Haftigkeit" und mit seiner klischierten Sehnsucht nach einer "postkatastrophischen" Zivilistation aber leider nur noch als "abstruser Kitsch".
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