Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17.04.2000
Klaus Peter Krause ist recht angetan von diesem Band, in dem der Autor nicht nur zahlreiche politische und gesellschaftliche Missstände auflistet, sondern vor allem auch erläutert, wie es dazu kommen konnte und welche Wege möglicherweise geeignet sind, aus der Misere des bankrotten Sozialstaats herauszufinden. Hamm richte sich dabei an Laien, denen er helfen wolle, politische und soziale Zusammenhänge besser zu verstehen und dadurch letztlich auch politische Strategien besser zu durchschauen. Dies ist - wie der Rezensent findet - gut gelungen. Hamm habe eine angemessene Balance gefunden: Einerseits sei dies Buch "frei von theoretischem Ballast", andererseits aber "hinreichend vollständig". Zudem helfe ein nützliches Sachregister beim gezielten Nachschlagen.
Caroline Wahl: 1999 Meter über dem Meer Der Selbstfindungstrip nach Bali? Samara hat niemanden gefunden. Die hippe Agentur in Berlin-Mitte? So öde wie irgendein anderer Job. Samara weiß, was sie alles nicht mehr… Valeria Gordeev: Die Zikade entschlüpft ihrer goldglänzenden Hülle Konstantin und Lada haben den Kontakt verloren. Während Konstantin in einem unterirdischen Forschungslabor festsitzt, das Lenins Leichnam konserviert, kämpft seine Schwester… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren… Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre…