Herausgegeben von Harald Neckelmann. Hannah Höchs Adressbuch ist ein Kuriosum. Angelegt schon 1917, weitergeführt und immer wieder durch zusätzliche Seiten ergänzt bis zu ihrem Tod 1978, enthält es weit über tausend Namen. Es entpuppt sich als wahre Fundgrube: künstlerische Freundschaften, riskante Biografien und verrückte Verbindungen werden sichtbar.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 19.10.2018
Katharina Rudolph empfiehlt den von Harald Neckelmann herausgegebenen Band als wissenschaftliche Ergänzung zur Digitalversion von Hannah Höchs zwischen 1917 und 1978 geführtem Adressbuch. Neckelmanns aus dem Nachlass der Künstlerin hervorgegangenen Erläuterungen, Zitate und Quellenverweise bereichern die Lektüre der 1300 Einträge (Neckelmann bearbeitet 400 davon) ungemein, findet Rudolph. Mehr als ein Nachschlagewerk bietet der Band eine Lebenscollage der Künstlerin, verspricht die Rezensentin. Vom Haushund über Hans Arp bis zum Museumsdirektor kommen sie alle vor.
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